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Unsere Rohkaffees

Äthiopien

Yirgacheffe - Mehr Infos

Nähere Infos zur Herkunft des Rohkaffees: KAFFEEPURA

Im zentralen Süden von Äthiopien befindet sich eines der berühmtesten Kaffeeanbaugebiete der Welt: Yirgacheffe. Dort wird unser Yirgacheffe Kaffee auf einer Höhe von gut 2.000m angebaut.

Unser Yirgacheffe bio Kaffee stammt von der äthiopischen Konga Kooperative, in der rund 2900 Bauern organisiert sind, die den Kaffee im Konga Gebiet der Gedeo Zone anbauen. Durchschnittlich bewirtschaften die Bauern eine Fläche von 1,25 Hektar auf denen Sie den Kaffee in eine ökologisch nachhaltige Fruchtfolge integrieren.

Nachdem der Ernte werden die reifen Kaffeekirschen handverlesen und danach gewaschen, als nass aufbereiteter Rohkaffee weiterverarbeitet.

Taramesa - Mehr Infos

Die Kooperative Taramesa liegt in der Region Sidama, im Südosten Äthiopiens im Großen Ostafrikanischen Graben, etwa 300 km südlich der Hauptstadt Addis Ababa. Mit 2.330 Mitgliedern zählt sie zu den großen Kooperativen, die Größe der bewirtschafteten Flächen liegt jedoch nur bei durchschnittlich 0,5 ha pro Familie.

Die Taramesa Kooperative gehört zum Dachverband Sidama Union. Der Taramesa ist trocken aufbereitet (natural) und wird von uns vor allem in diversen Blends eingesetzt.

Den Rohkaffee der Kooperative Taramesa beziehen wir über unsere Kooperationspartnerin KAFFEEFABRIK, die den Rohkaffee über die Einkaufsgemeinschaft Roasters United direkt importiert.

Sidama Shilichio - Mehr Infos

Die Kooperative Shilicho umfasst drei Kommunen in Region Sidama, im Südosten Äthiopiens im Großen Ostafrikanischen Graben, etwa 300 km südlich der Hauptstadt Addis Ababa.

Mit 2.250 Mitgliedern zählt sie zu den großen Kooperativen, die Größe der bewirtschafteten Flächen liegt jedoch nur bei durchschnittlich 0,75 ha pro Familie.

Die Shilicho Kooperative gehört zum Dachverband Sidama Union.

Den Rohkaffee der Kooperative Shilicho beziehen wir über unsere Kooperationspartnerin KAFFEEFABRIK, die den Rohkaffee über die Einkaufsgemeinschaft Roasters United direkt importiert.

Honduras

Region Marcala - APROLMA Frauenkooperative - Mehr Infos

Die Frauenkooperative Aprolma hat sich 2013 aus der Frauenkooperative COMUCAP gelöst. Hintergrund der Neugründung sind interne Konflikte innerhalb von COMUCAP, die mit den aktuellen politischen Prozessen in Honduras verknüpft sind.

Die Kooperative COMUCAP entwickelte sich aus einem antipatriarchalen, politisch widerständigen Ansatz. Im Laufe der Jahre wuchs die Kooperative stark und veränderte damit auch ihre Zusammensetzung. Aus Sicht linker Frauen in der Kooperative wurde COMUCAP in der Folge mehr und mehr zu einem Sammelbecken von konservativen und regierungsnahen Kreisen.

Die Konflikte bei COMUCAP spitzten sich im Herbst 2013 schließlich zu, als zwei konkurrierende Vorstände sich gleichzeitig als legitime Interessenvertretung der Kooperative betrachteten. Während Oxfam, andere NGO-Organisationen und die meisten Fair-Trade-Unternehmen den regierungsnahen Vorstand unterstützten, orientierte sich Cafe Libertad Kollektiv in dieser Situation direkt an den Interessen der Kleinbäuerinnen als Produzentinnengemeinschaft innerhalb von COMUCAP und sagte diesen weitere Unterstützung und die Abnahme von Rohkaffee zu.

Etwa 90% der Kaffee-Produzentinnen haben schließlich die neue Frauenkooperative APROLMA gebildet oder sind in diese übergetreten. Weitere Frauen sind hinzu gekommen. Sie verstehen sich als explizite Frauenkooperative in der alle zentralen Ämter von Frauen besetzt sind. Die Kooperative ist in Honduras stark in der politischen Opposition organisiert und hat sich unabhängig gemacht von den Anhängerinnen der Regierungspartei und Entwicklungshilfeorganisationen wie Oxfam, die aus ihrer Sicht immer stärker „eigene“ Interessen vertreten und einen aktiven politischen Ansatz verneinen.

Als nicht leicht beschreiben die Frauen von Aprolma ihren Neuanfang, da sich ihr neuer Name erst noch etablieren müsse und einige ehemalige Käufer_innen abgesprungen seien. Auch wird sich zeigen müssen, wie die Ernte in den kommenden Jahren ausfallen wird, da sich in Mittelamerika die Erkrankung von Kaffepflanzen durch „Roya“ (Kafferost, ein Pilz) dramatisch ausweitet. Sie berichteten, dass ihre Pflanzungen bislang verschont blieben, da ihr kontrolliert biologischer Anbau die Pflanzen resistenter gegen die Krankheit macht. Jedoch haben die ersten Bäuer_innen der Region bereits ihre Anbauflächen verkaufen müssen, da ihr Land zu wenig zum Überleben abwirft.

Verschärft werden die Ernteeinbußen der Bäuer_innen durch den sinkenden Verkaufspreis für Kaffee auf dem Weltmarkt. Seit drei Jahren gehen die zu erzielenden Kaffeepreise für die Produzent_innen zurück, sodass nun die Existenzgrundlage vieler in aktuer Gefahr ist. Hierauf reagiert die Kooperative APROLMA mit einem Projekt, in dem das Wissen um den organischen Kaffeeanbau weitergegeben wird und beste Anbaumethoden erprobt werden, um die Existenzgrundlage der Bäuer_innen zu retten.

Wir wünschen der Frauen-Kooperative APROLMA viel Durchhaltevermögen und bestes gelingen in dieser politisch und ökonomisch schweren Zeit und freuen uns, dazu einen kleinen Beitrag leisten zu können, indem wir ihren Rohkaffee kaufen und als Röstkaffee verkaufen.

Region Marcala - COMBRIFOL Kooperative - Mehr Infos

Die Kooperative COMBRIFOL (Cooperativa Mixta Brisas de La Frontera) hat ihren Sitz in der honduranischen Kaffeeregion Marcala. Die fruchtbaren Böden der salvadorianischen Vulkanausläufer bieten hier eine hervorragende Grundlage für den Kaffeeanbau. Ausgewählten Kaffees aus der Region wird die geografische Indikation „DO Marcala“ verliehen, so auch dem von COMBRIFOL.

COMBRIFOL besteht aus vier Mitgliedsgruppen in vier Landkreisen, in denen die insgesamt 600 Mitglieder organisiert sind. Sie bauen Kaffee oder Obst, Mais und Bohnen an, züchten Fische und produzieren Honig.
Die Gründung der Kooperative wurde in den 1990er Jahren durch eine in der Sozialarbeit und Kreditprogrammen engagierte katholische Kirchengemeinde in Marcala unterstützt.

2011 hat Combrifol den ersten direkten Kaffeevertrag in der Geschichte der Kooperative abgeschlossen, mit der Mitka, von der wir wiederum den Rohkaffee beziehen. „Wir sind sehr stolz darauf, damit endlich einen wichtigen Schritt im Kaffeehandel vorwärts gekommen zu sein“, sagt Atilio Romero, eines der Mitglieder. Der Kaffee für die Mitka kommt aus seiner Heimatregion, Nahuaterique, im „Niemandsland“ zwischen Honduras und El Salvador.

Bis 1992 gehörte das Gebiet zu El Salvador. Nach jahrzehntelangen Grenzstreitigkeiten zwischen Honduras und El Salvador wurden der Großteil der Region dann jedoch durch ein Urteil des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag Honduras zugeschlagen – plötzlich lag Atilios Land nicht mehr auf salvadorianischem, sondern auf honduranischem Staatsterritorium, was die Situation der dort ansässigen Bevölkerung nicht verbesserte.

Region Marcala - COMSA Kooperative - Mehr Infos

Die Kooperative COMSA – Cafe Organico Marcala S.A. ist besonders – auch die Gründungsgeschichte ist außergewöhnlich: COMSA wurde am 13. Dezember 2001 als kleinbäuerliche Aktiengesellschaft gegründet, wobei sie von der Stiftung für ländliche unternehmerische Entwicklung FUNDER unterstützt wurde.

Sie entstand aus einer Gruppe von 69 kleinbäuerlichen, in der Mehrzahl der indigenen Gruppe der Lenca zugehörigen ProduzentInnen, die in ländlichen Spar- und Kreditgenossenschaften organisiert waren.

Durch die Gründung wurde beabsichtigt, für 70 Tonnen Kaffee in einheitlicher Exportqualität Marktbereiche zu finden, in denen bessere Preise erzielt werden können.

Aktuell vermarkten COMSA rund 2.700 Tonnen Rohkaffee, die ein Tassenprofil mit folgendem einzigartigen Charakter haben: zitrus-florale Säure und Duft, Geschmack nach Pfirsich und wilden Brombeeren, mittlerer Körper, u.a.

Zur Verarbeitung dieses Produktionsvolumens verfügt COMSA über eigene geeignete Einrichtungen für die Nassverarbeitung und Trocknung, sowie seit der Erntsaison 2011/2012 auch für die Trocken- und den Exportverarbeitung. Dabei wird für folgende Siegel produziert: Fairtrade, Organisch (Biolatina), geschützte Herkunftsregion DOP Marcala. Außerdem gibt es Anstrengungen von 50 Mitgliedern für eine Zertifizierung mit dem Nachhaltigkeitssiegel UTZ.

Wir importieren den Rohkaffee der Kooperative direkt (Direct Trade) in Zusammenarbeit mit Quijote Kaffee. Von COMSA beziehen wir sowohl gewaschenen (washed) als auch trocken aufbereiteten (natural) Rohkaffee.

Guatemala

Region San Cristóbal - COIPEC Kooperative - Mehr Infos

COIPEC – Cooperativa de Pequenos Productores „Entre Cerros“ bedeutet auf Deutsch Vereinigung der Kleinbäuerlichen Produzentinnen „zwischen den Hügeln“. Die Organisation besteht aus 12 Mitgliedern.

Die COIPEC (früher APPAECE) ist eine Organisation von kleinen KaffeebäuerInnen, die die sozioökonomische Entwicklung der an die Vereinigung angeschlossenen Gemeinden sucht.

Die Pflanzungen der Kooperative liegen in dem Streifen des Gebirgszugs Los Andes, zwischen den Gipfeln Ixtajel, La Horqueta  und Buena Vista, die sich in die Landkreise San Cristóbal Cucho und San Pedro Sacatepéquez im Departement San Marcos erstreckt.

Auf den Hängen und Flächen dieses Gebirgszugs bauen sie den besten Kaffee an. Hier entspringen die Flüsse, die die Küstenzone  im Departement San Marcos mit Wasser versorgen und dann den Pazifischen Ozean münden.

Wir importieren den Rohkaffee der Kooperative direkt (Direct Trade) in Zusammenarbeit mit Quijote Kaffee. Anbausorten: Bourbón, Caturra y Arábigo

Ecuador

ACRIM Kooperative - Mehr Infos

Die Kooperative ACRIM, von der wir diesen gewaschenen Arabica beziehen, besteht aus ca. 160 Mitgliedern aus den Orten Zumba, Cordón Fronterizo, Rancho Carmen, Progreso, Padilla und Chito. Sie liegen ganz im Süden des Landes an der peruanischen Grenze. Die ACRIM ist bestens mit der Nachbarkooperative APECAP befreundet, hat mit dieser eine lange gemeinsame Geschichte und kooperiert mit dieser intensiv. Unsere Kooperationspartner Quijote Kaffee importieren Kaffee von der ACRIM seit 2011.

Alle Mitglieder der ACRIM produzieren steigendene Mengen Qualitätskaffee, der im Ursprung auch biologisch zertifiziert ist.

Der Kaffee wird vor Ort von den einzelnen Mitgliedern gewaschen und in der Kooperative aufbereitet, geschält, sortiert, die fehlerhaften Bohnen manuell aussortiert und nachgetrocknet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
In den letzten Jahren erzielten Kaffee der Kooperative immer vordere Plätze bei der Ecuadorianischen „Taza Dorada“, der hiesigen Version des Cup of Excellence.

Mittlerweile hat die Kooperative ihren eigenen Q-Grader und ihr eigenes Cupping-Labor. Jedes einzelne Lot wird probegeröstet und gecuppt. So werden unsere Blends nach unseren Wünschen zusammengefügt und eventuelle Microlots erkannt. Das Qualitätsmanagement von ACRIM und APECAP ist in Ecuador einmalig, und das schmeckt man auch.

Wir importieren den Rohkaffee der Kooperative direkt (Direct Trade) in Zusammenarbeit mit Quijote Kaffee.

Peru

CENFROCAFE Kooperative - Mehr Infos

Die Kooperative CENFROCAFE liegt im Norden Perus, nah der ecuadorianischen Grenze, ihre Zentrale ist im Städtchen Jaén im Depatment Piura. Sie ist groß, stabil, erfolgreich und sehr attraktiv für Mitglieder.

Die Kooperative verfügt über eine eigene Sparkasse und Kreditlinien für die Mitglieder, gemeinsamen Materialeinkauf, zwei sehr hochwertige Cafés mit guten Baristi und bester Aussatttung in der Hauptstadt Lima und in Jaén, geschulte Agronomen und Hilfsagronomen, eine sehr großflächige und Professionelle Sammelstelle, es gibt auch z.B. eine Cafeteria für die Angestellten und Bauern die ihren Kaffee einbringen, einen Versammlungssaal für ca. 800 Leute, jeweils extra Büros für die Abteilungen für Bio, Fairtrade, Kundenbeziehungen, weitere Labors, Gastbüros für Kaffeeforscher und Klimaforscher, Büros für Finanzierungen der Kaffeefarmer und für die Leute die sich um die Kaffeebörse kümmern, Büros für die Geschäftsleitung, die Buchhaltung, das Management, Auszahlungsschalter für die Farmer die Kaffee einbringen, ein Büro für Farmerkredite in Jaen usw. und außerdem seit 2016 eine sehr hochwertige eigene Verarbeitungsanlage.

Die Kooperative hat mittlerweile 2500 Mitglieder. Wir importieren den Rohkaffee direkt von der Kooperative (direct trade) in Zusammenarbeit mit Quijote Kaffee in Hamburg.

Indien

Kerala - Organic Wayanad Kooperative - Mehr Infos

Unser gewaschener Robusta stammt von der Organisation IOFPCL, auch Organic Wayanad genannt, einer Kooperative aus dem indischen Bundesstaat Kerala. Die Kooperative ist eigentlich eine Kooperative von Farmern, die medizinale Pflanzen für die eigene Herstellung von Ayurveda-Medizin herstellen. Kaffee, Kakao, Pfeffer, Ingwer, Betelnüsse, Vanille sind nur einzelne Produkte unter vielen. Aufgrund der großen Sorgfalt bei dem Anbau, der Ernte und der Verarbeitung von Medizinalpflanzen ist die Kooperative auch für einen sehr guten Umgang mit Kaffee prädestiniert.

Die IOFPCL besteht aus über 2000 Farmern von denen nur 455 Kaffee anbauen. Der Kaffee wird zertifiziert biologisch angebaut und ist auch fairtrade zertifiziert. Die meisten Farmer arbeiten faktisch biologisch dynamisch. Der Kaffee wird in der zentralen Verarbeitungsstation der Kooperative angekauft, gepulpt, mit einer vollautomatischen Maschine gewaschen und auf Terrassen getrocknet.
Der Export läuft genauso wie die Trockenverabeitung und Nachsortierung über einen beauftragten Verarbeiter.

Wir beziehen den Rohkaffee von unserem Kooperationspartner Quijote Kaffee in Hamburg. In Zukunft streben wir auch hier einen Direktimport (direct trade) an.